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Sign Languages are the native language for the large cultural group of the Deaf. Studies show that reading/writing skills of Deaf individuals is significantly lower compared to hearing people which puts Deaf people at a severe disadvantage in many contexts, including education, work and internet.

Research in this junior research group aims at developing signing avatars that reach comprehensibility rates of 80-90% and that can be flexibly deployed (web, mobile, 3D displays). This involves the creation of notation systems for nonmanual features and prosodic aspects, the implementation of animation methods that produce natural looking signs and the systematic validation of output quality using comprehensibility tests. This requires close contact with and the direct involvement of Deaf people for advise, quality control and validation tests. The research outcome will encompass novel notations, flexible animation tools and proven validation methods. This will advance the state of the art in sign language synthesis, facilitate general research in sign linguistics and pave the way for concrete accessibility applications for the Deaf.

 

Gebärdensprachen sind das grundlegende Kommunikationsmittel für die große Gemeinschaft der Gehörlosen. Wie Studien zeigen ist die Fähigkeit des Lesens und Schreibens bei Gehörlosen signifikant niedriger ausgeprägt als bei Hörenden, was zu einer schwerwiegenden Benachteiligung in vielen Bereichen wie Bildung, Arbeit und Internet führt.

Die Forschung dieser Nachwuchsforschergruppe ist darauf ausgerichtet, gebärdende Avatare zu entwickeln, die eine Verständlichkeitsquote von 80-90% erreichen und vielseitige Anwendungen finden (Internet, Handy, 3D displays). Dies beinhaltet die Entwicklung von Notationssystemen für nicht manuelle und prosodische Merkmale sowie die Implementierung von Animationsmethoden, die natürlich wirkende Gebärden erzeugen. Des Weiteren muss die Qualität des Outputs durch Verständlichkeitstests systematisch validiert werden. Dies erfordert engen Kontakt mit und die direkte Einbindung von Gehörlosen. Die Forschungsergebnisse werden neuartige Notationen, flexible Animationstools und geprüfte Validierungsmethoden umfassen. Dies wird den Stand der Technik der Gebärdensprachensynthese vorantreiben, die generelle Erforschung der Gebärdensprachen erleichtern und den Weg für konkrete Eingabehilfen ebnen.